Sysco GmbH

Flexmic

Mikrofonkabeltechnik

Flexmic

ist ein Körperschall-Meldesystem auf Basis eines piezoelektrischen Mikrofonkabels. Das Arbeitsprinzip des Sensorkabels garantiert eine hohe Empfindlichkeit in Kombination mit einem breiten Frequenzspektrum. Die kompakte Bauform sowie die integrierten Logikfunktionen machen dieses System auch für Industrieanlagen interessant. Das System eignet sich besonders zur Überwachung von Geflecht -, Stahlmatten- und Rasterblechzäunen.

Anwendungen:

  • zur Überwachung von Maschendrahtzäunen, leichteren Zäunen und allen Konstruktionen, die Körperschall leiten

Features:

  • Erfassen von Körperschall
  • Digitale Signalverarbeitung und Filterung
  • Mehrstufige Signalkorrelation
  • IO´s für Fremdsysteme vorhanden
  • Software-Update per Download möglich
  • am RS-485 Bussystem adressierbar
  • einzeln oder vernetzt betreibbar
Spannungsversorgung12-48 VDC (max. 6W)
Schnittstellen1x RS-485 galvanisiert getrennt
1x USB
AuswertungMultiprozessorsystem mit digitaler Signalfilterung
Sensoranschlüsse2 oder 4 Kanäle
Relaisausgänge8x Wechselkontakte
Eingänge8x überwachte Eingänge
Relaiskontakte1x Wechselkontakte max. 0,6A belastbar
Sonstige Ausgänge1 Audioausgang per Software steuerbar
1 Minispeaker für Audio oder als Alarmbeeper
Aufsteckmodule2 Module mit je 2 Kanälen
Sensorkabellänge MC2A 200m pro Kanal
Anzahl Auswerter pro System max. 64
Abmessungen 173mm x 100mm x 60mm
Arbeitstemperatur -35°C bis +85°C
GehäuseModulgehäuse auf Normschiene
Aludruckguss 170H x 200B x 90T mm, 19″ Modul
oder Gehäuse auf Kundenwunsch

Arbeitsweise:

Entlang der zu überwachenden Strecke werden Mikrofonkabel am Zaun verlegt.

Am Zaun wird das Sensorkabel üblicherweise mit witterungsbeständigen Kabelbindern befestigt oder aber verdeckt in der Konstruktion montiert. Für bestimmte Zaunmatten stehen spezielle Montagematerialien zur verdeckten Kabelmontage zur Verfügung. Das Kabel nimmt Materialschwingungen (Körperschall) auf. Die nachgeschaltete Auswerteelektronik bewertet die Sensorsignale und meldet Ein- oder Ausbruchsversuche.

Die Auswerteeinheiten können sowohl als einzeln arbeitende Elektronik wie auch als Teil eines vernetzten Systems betrieben werden. Die Elektronik bietet die Möglichkeit der lokalen Signalkorrelation in Echtzeit um unerwünschte Meldungen durch Umgebungseinflüsse zu minimieren.

Diese Funktion wird bei einer Vernetzung der Auswerter durch eine anlagenweite Korrelation erweitert.

Es können bis zu 64 Flex-Elektroniken über verschiedene Schnittstellen mit einer Zentrale (z.B. SONA-Controller) vernetzt werden. Parallel zu Datenschnittstellen existiert natürlich eine Vielzahl an IO-Modulen, über die weitere Informationen eingelesen und ausgegeben werden können.

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